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DIE CHRONIK VON AMARIYA

Ein Herz aus Stein.
Eine Welt in Scherben.

In der Nacht, in der das Steinherz zerbrach, hörte jeder Mensch in Amariya denselben Schlag. Nicht mit den Ohren. Mit seinem eigenen Herzen.

I · DER LETZTE SCHLAG

Was die Welt zusammenhielt.

Tief unter Valeria ruhte das Steinherz. Kein König hatte es erschaffen, kein Gelehrter je sein Alter bestimmt. Solange sein Licht durch die Adern der Erde floss, wechselten die Jahreszeiten, schliefen die Schatten und fanden selbst Verirrte einen Weg nach Hause.

Dann bekam es einen Riss.

Niemand weiß, wer in jener Nacht die versiegelte Tiefe betrat. Man fand nur eine offene Tür, eine erloschene Laterne und einen Handabdruck im Staub – auf der Innenseite.

II · DAS FALSCHE MORGENROT

Und was daraus erwachte.

Als das Steinherz zerbrach, regneten seine Splitter nicht nach unten. Sie stiegen zum Himmel und fielen überall in Amariya nieder. Wälder begannen türkis zu leuchten. Tiere wurden unruhig. Alte Wege führten plötzlich an Orte, die auf keiner Karte standen.

Die Menschen nannten die neue Kraft Äther. Sie lernten, sie zu gewinnen und zu nutzen. Im Licht der Ätherbäume sahen sie Hoffnung. Doch die ältesten Wurzeln wuchsen nicht zum Wasser. Sie wuchsen nach Valeria zurück.

III · WAS VON UNS BLEIBT

Dein erster Schritt.

Valeria hielt stand. Baron brachten Vorräte durch die gefährlichen Wege. Vector hielten Wache jenseits der Mauern. Spark suchten Antworten im Äther. Zenith bewahrten das Licht dort, wo Mut allein nicht mehr genügte.

Du kommst als Nova in diese Welt. Ohne Prophezeiung. Ohne Krone. Nur mit der Entscheidung, nicht wegzusehen.

Und als du zum ersten Mal einen Splitter des Steinherzens berührst, spürst du es: einen zweiten Herzschlag. Aus der Tiefe. Er wartet nicht darauf, dass jemand das Herz heilt.

Er wartet darauf, dass jemand den letzten Splitter findet.

Vorgeschichte der Spielwelt · Die Chronik beschreibt die Lore, keine bereits spielbare Questreihe.